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Vector und QNX vereinbaren gemeinsame Entwicklung der Foundational Vehicle Software Platform für SDVs
Strategische Allianz für vereinfachte SDV-Entwicklung mit skalierbarer, sicherer Plattform zur Beschleunigung von Innovation und softwaredefinierten Fahrzeugen.
www.vector.com

QNX, eine Division von BlackBerry Limited, und Vector haben die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) bekannt gegeben, um gemeinsam eine Foundational Vehicle Software Platform zu entwickeln und bereitzustellen – eine Next-Generation-Lösung, die darauf ausgelegt ist, die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge (SDVs) zu beschleunigen und die Komplexität bei der Integration von Automotive-Software zu verringern.
Strategische Allianz zur Vereinfachung der SDV-Entwicklung
Die Foundational Vehicle Software Platform ist das Ergebnis einer strategischen Kooperation zweier Technologieführer: Sie vereint die sichere Middleware-Technologie von Vector mit dem sicherheitszertifizierten Betriebssystem von QNX. Durch eine bestehende Integration mit TTTech Auto lässt sich die Plattform zudem um MotionWise Schedule erweitern. Dieser deterministische, zeitgesteuerte Scheduling-Algorithmus ermöglicht eine gezieltere Planung und Ausführung von Plattformkomponenten und Applikationen. Die Foundational Vehicle Software Platform ist konzipiert als schlanke, zuverlässige und optimierte Basis für die Entwicklung und Ausführung von Software auf elektronischen Steuergeräten (ECUs) in SDVs.
Schlank, skalierbar und standardkonform
Mit ihrer Leistung, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit unterstützt die Plattform OEMs dabei, den Aufwand für redundante Softwareentwicklung und Anpassungen zu reduzieren. So können sich Hersteller verstärkt auf die Entwicklung kundenerlebbarer Fahrzeugfunktionen konzentrieren und zugleich den Übergang von der Vorentwicklung zur Serienproduktion deutlich beschleunigen. Die Initiative von Vector und QNX markiert einen Wandel in der Automobilindustrie, von der linearen Wertschöpfungskette hin zu einem dynamischen Wertschöpfungsnetzwerk. Sie fördert und setzt auf offene Kooperationsmodelle und orientiert sich an zentralen Branchenstandards, um eine langfristige Kompatibilität innerhalb des Ökosystems sicherzustellen.
Branchenpremiere und Marktverfügbarkeit
„Die Automobilindustrie steht an einem Wendepunkt, denn die zunehmende Komplexität von Software droht den Innovationsfortschritt zu bremsen“, sagt John Wall, Chief Operating Officer und Leiter Produkt, Engineering und Services bei QNX. „Durch die Partnerschaft mit Vector schaffen wir eine Plattform, die zentrale Reibungspunkte im Entwicklungsprozess beseitigt und OEMs in die Lage versetzt, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Die Entwicklung innovativer Fahrzeugfunktionen für ihre Kundinnen und Kunden. Es geht darum, intelligentere und sicherere Fahrzeuge schneller auf die Straße zu bringen.“
„Diese Zusammenarbeit markiert einen bedeutenden Meilenstein in unserer Mission, die Grenzen der Automotive-Softwareentwicklung zu erweitern“, betont Matthias Traub, Präsident & Geschäftsführer bei Vector. „Gemeinsam mit QNX entwickeln wir eine grundlegende Plattform mit erstklassiger Leistung, die Offenheit, Sicherheit und Skalierbarkeit vereint. Sie befähigt das gesamte Ökosystem – vom OEM bis hin zum einzelnen Entwickler – die nächste Generation intelligenter Fahrzeuge zu realisieren.“
Eine Vor-Version der Plattform steht ausgewählten Partnern noch in diesem Jahr zur Verfügung. Damit können die Partner bereits erste Entwicklungsvorhaben starten und aktiv an der finalen Ausgestaltung der Plattform mitwirken. Eine zertifizierte Version ist für Ende 2026 geplant und wird die höchsten Anforderungen an funktionale Sicherheit (ISO 26262 ASIL D) sowie Cybersicherheit (ISO 21434) erfüllen.
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