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YAGEO führt AC1210-Drosseln für CAN-FD-Netzwerke ein
Die kompakten Gleichtaktdrosseln gewährleisten eine zuverlässige EMV-Entstörung für die Automobil- und Industriekommunikation bis zu 10 Mbit/s.
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Um den strengen Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) moderner Kommunikationssysteme gerecht zu werden, hat die YAGEO Group die AC1210-Serie von CAN-FD-Gleichtaktdrosseln (Common-Mode Chokes) eingeführt. Über Rutronik24 erhältlich, sind diese kompakten 2-Draht-Komponenten im 1210er (3225) Gehäuse so konstruiert, dass sie Gleichtaktstörungen zuverlässig unterdrücken und gleichzeitig hohen mechanischen Belastungen standhalten. Da die Datenraten in Automobil- und Industrienetzwerken steigen, ist die Aufrechterhaltung der Signalintegrität in störanfälligen Umgebungen von entscheidender Bedeutung. Die neuen Drosseln sind für die Integration in Fahrerassistenzsysteme (ADAS), Motorsteuergeräte, Kameramodule und komplexe industrielle Busarchitekturen konzipiert.
Umfassende Schnittstellenunterstützung und thermische Robustheit
Die AC1210-Serie wurde entwickelt, um CAN- und CAN-FD-Datenraten von bis zu 10 Mbit/s zu unterstützen, und bietet Entwicklern erhebliche Flexibilität zur Vereinfachung von Schaltungsdesigns sowie zur Reduzierung von Lagerungsvarianten. Die Drosseln sind in Induktivitätswerten von 11 µH, 22 µH, 51 µH und 100 µH erhältlich und unterstützen Gleichstromlasten von bis zu 300 mA. Je nach spezifischer Variante bieten die Komponenten einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +125 °C oder von -55 bis +150 °C. Diese extreme thermische Beständigkeit, kombiniert mit einem hochgradig schwingungs- und stoßfesten physikalischen Design, sorgt für einen stabilen Betrieb unter rauen Umgebungsbedingungen.
Branchenkonformität für die Signalintegrität
Die Gewährleistung einer gleichbleibenden Signalqualität erfordert die strikte Einhaltung von Industrie-EMV-Protokollen. Die AC1210-Serie ist sowohl für Automobil- als auch für Industrieanwendungen qualifiziert und unterstützt DCMR (Differential to Common Mode Rejection) CAN Klasse 2 und Klasse 3. Darüber hinaus entspricht das Design gängigen Industriestandards, darunter IEC 62228-3 und CiA 110. Diese hochleistungsfähige EMV-Entstörung ist unerlässlich, um sicherheitsrelevante Fahrzeugnetzwerke – wie Airbagmodule und Reifendruckkontrollsysteme – vor externen elektromagnetischen Störungen zu schützen, die andernfalls die Betriebssicherheit beeinträchtigen könnten.
Zusätzlicher Kontext: Gleichtaktstörungen bei der differenziellen Signalübertragung
Dieser Abschnitt liefert technologische Hintergründe, die in der ursprünglichen Mitteilung nicht detailliert ausgeführt wurden. Controller Area Network (CAN) und CAN-FD-Busse nutzen die differenzielle Signalübertragung, um Daten über zwei Leitungen (CAN High und CAN Low) zu übertragen. Theoretisch beeinträchtigen externe elektromagnetische Störungen beide Leitungen gleichermaßen, sodass der differenzielle Empfänger das Rauschen problemlos ausfiltern kann. Bei den höheren Frequenzen und Datenraten (bis zu 10 Mbit/s), die von CAN-FD verwendet werden, können jedoch leichte physikalische Asymmetrien im Kabelbaum, in Steckern oder Transceiver-Chips differenzielle Signale in Gleichtaktstörungen umwandeln. Diese Konversion führt zu starken elektromagnetischen Emissionen und verringert die Störfestigkeit des Netzwerks gegenüber externen Einflüssen. Gleichtaktdrosseln lösen dieses Problem, indem sie Gleichtaktströmen eine hohe Impedanz entgegensetzen (das Rauschen blockieren) und gleichzeitig eine nahezu Null betragende Impedanz für die differenziellen Signale aufweisen (wodurch Daten ungehindert passieren können). Dieser Mechanismus ist entscheidend für die Aufrechterhaltung einer robusten, deterministischen Datenübertragung in elektrisch rauen Umgebungen, wie Fabrikhallen oder modernen Fahrzeugkarosserien, die mit hochfrequenten elektronischen Steuergeräten vollgepackt sind.
Bearbeitet von dem Industrieredakteur Lekshman Ramdas mit KI-Unterstützung.
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