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Wussten Sie schon, dass Fakten rund um Software und Elektronik im Fahrzeug

Der Markt für Fahrzeugsoftware und Elektronik wächst rasant.

Wussten Sie schon, dass Fakten rund um Software und Elektronik im Fahrzeug

  • Der Gesamtmarkt von Fahrzeugsoftware sowie elektrische und elektronische Komponenten wächst von 2020 bis 2030 jährlich um rund sieben Prozent. Das entspricht einem Wachstum von 238 Milliarden US-Dollar in 2020 auf 469 Milliarden US-Dollar in 2030.
  • Der Markt für softwareintensive Elektroniksysteme mit beispielsweise Fahrzeugcomputer wächst nach Bosch-Berechnungen bis 2030 jährlich um bis zu 15 Prozent.

Software und Elektronik werden zu Zukunftsfeldern der Automobilentwicklung.

  • Rund 90 Prozent der automobilen Innovationen kommen bereits heute aus den Bereichen Software und Elektronik.
  • Im Jahr 2019 wurden in der gesamten Automobilindustrie etwa 140 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Rund ein Drittel davon entfiel auf die Bereiche Elektrik und Elektronik sowie der dazugehörigen Software. Dieser Anteil soll sich bis zum Jahr 2030 auf rund 40 Prozent erhöhen. Alleine die jährlichen Aufwendungen für die Softwareentwicklung sollen dann auf etwa 39 Milliarden Euro ansteigen.
  • Die Kosten für elektronische Komponenten pro Fahrzeug steigen bis 2025 von 3 000 auf rund 7 000 US-Dollar. Verglichen wurde dafür ein aktuelles Premiumfahrzeug mit klassischem Verbrennungsmotor mit einem teilautomatisiert fahrenden, elektrifizierten Auto im Jahr 2025. Das entspricht einem Kostenanteil elektronischer Komponenten im Verhältnis zu allen Bauteilen von heute circa 16 Prozent auf 35 Prozent in 2025.

Software im Auto boomt.

  • Hatte ein Auto im Jahr 2010 noch rund zehn Millionen Zeilen Software-Code, stecken in aktuellen, nicht automatisiert fahrenden Fahrzeugen bereits rund 100 Millionen Codezeilen. Zum Vergleich: Das Weltraumteleskop Hubble kommt mit etwa zwei Millionen Zeilen Software-Code aus; ein aktuelles Betriebssystem kommt auf 20 bis 50 Millionen Zeilen.
  • Zukünftige automatisiert fahrende Fahrzeuge werden circa 300 bis 500 Millionen Zeilen Software-Code benötigen.
  • Eine Million Zeilen Software-Code entsprechen circa 18 000 Seiten in A4.

Die Komplexität in der Fahrzeugelektronik nimmt zu.

  • Zwischen 2006 und 2016 stieg die durchschnittliche Anzahl von Steuergeräten in Fahrzeugen über alle Fahrzeugsegmente hinweg von 28 auf 38.
  • In Fahrzeugen der Luxusklasse wurden 2018 bis zu 110 Steuergeräte verbaut; selbst in Kleinwagen waren es rund 20.
  • Das Kabelsystem aktueller Mittelklassefahrzeuge ist rund acht Kilometer lang. Das Gewicht der elektrischen Steuerung und Verkabelung ist mit rund 50 bis 100 Kilogramm zu einem wichtigen Teil des Gesamtgewichts eines Fahrzeugs geworden.
  • Rund zehn verschiedene Bussysteme und Übertragungsstandards kommen in einem modernen Fahrzeug zum Einsatz, darunter CAN, CAN-FD, MOST, LIN, Flexray und Ethernet.

Bosch ist längst auch ein Softwareunternehmen.

  • Bosch beschäftigt in seiner Mobilitätssparte rund 14 000 Softwareentwickler und investiert jährlich drei Milliarden Euro in seine Softwarekompetenz. Im gesamten Unternehmen beschäftigte Bosch Ende 2019 mehr als 30 000 Softwareentwickler.
  • Bosch hat die strategische Bedeutung der Fahrzeugsoftware früh erkannt und entwickelt sie seit rund vier Jahrzehnten selbst.
  • Als Bosch Ende der 1970er Jahre das ABS für die Mercedes-Benz S-Klasse auf den Markt brachte, war das gleichbedeutend mit dem ersten Serieneinsatz eines digitalen Schaltkreises im Auto – ein Durchbruch, um Elektronik auf die Straße zu bringen.
  • Erst Halbleiter machten die Elektronik in Fahrzeugen alltagstauglich. Bosch entwickelt sie seit fast 50 Jahren selbst. Damit ist Bosch der einzige Automobilzulieferer, der mit einer eigenen Halbleiterentwicklung und -fertigung groß wurde. Egal ob Airbags, Gurtstraffer, Tempomat, Regensensor oder Antriebsstrang – es gibt kaum einen Bereich in der modernen Automobiltechnik, der heute ohne Mikrochips auskommt. Der Wert der Mikroelektronik pro Kraftfahrzeug im weltweiten Mittel wuchs von 138 US-Dollar im Jahr 1998 auf über 559 US-Dollar im Jahr 2018 an. 2023 soll der Wert von Halbleitern auf 685 US-Dollar pro Fahrzeug ansteigen.
  • Im Jahr 1984 begann Bosch mit der Entwicklung des CAN (Controller Area Network) als automobiles Kommunikationssystem. Nach ersten Einsätzen in der Industrie, ging der CAN von Bosch 1991 im Auto in Serie.

www.bosch.com

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