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Cloud-basiertes virtuelles Evaluierungs-Framework für Automotive-Mikrocontroller

Infineon präsentiert eine digitale Infrastrukturlösung, die es Automobilingenieuren ermöglicht, die Leistungsfähigkeit von Mikrocontrollern ohne physische Hardware zu testen und zu validieren.

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Cloud-basiertes virtuelles Evaluierungs-Framework für Automotive-Mikrocontroller
Infineons neue virtuelle Plattform vereinfacht und beschleunigt die Evaluierung von Mikrocontrollern für künftige Fahrzeugsysteme.

Die Infineon Technologies AG veröffentlicht eine cloud-basierte, von Amazon Web Services unterstützte virtuelle Plattform zur Beschleunigung der Evaluierung von Mikrocontrollern für Automobilsysteme. Diese digitale Infrastruktur eliminiert physische Hardwareabhängigkeiten und behebt damit technische Engpässe, die bei der Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge und eingebetteter Automobilarchitekturen innerhalb der digitalen Lieferkette auftreten.

Automotives Datenökosystem und Evaluierungsengpässe
Das automobile Datenökosystem verlässt sich zunehmend auf softwaredefinierte Fahrzeuge, die eine schnelle Iteration eingebetteter Systeme erfordern. In der Vergangenheit war die Evaluierung von Mikrocontrollern von der Beschaffung und Einrichtung physischer Hardware abhängig, was die Entwicklungszyklen um mehrere Wochen verlängerte. Durch die Virtualisierung des Evaluierungsprozesses können Automobilentwicklungsteams diesen Zyklus auf wenige Minuten reduzieren. Dieser Ansatz senkt die Evaluierungskosten pro Benutzer und ermöglicht es Hunderten von Ingenieuren, gleichzeitig in isolierten Cloud-Umgebungen zu arbeiten, wodurch das Risiko von Systemkonflikten und Konfigurationsfehlern gemindert wird.

Virtuelle Werkzeugkette und RISC-V-Integration
Die Plattform basiert auf der Virtual Engineering Workbench, einem Open-Source-Angebot von Amazon Web Services, das für digitale Werkzeugketten, Infrastrukturmanagement und Hardware-Virtualisierung verwendet wird. Sie bietet eine browserbasierte Schnittstelle, die lokale Installationen von Werkzeugen überflüssig macht und einen konsistenten Arbeitsablauf über verschiedene Betriebssysteme hinweg gewährleistet. Ein zentrales technisches Merkmal ist die Integration der RISC-V-Befehlssatzarchitektur der nächsten Generation, die es Entwicklern ermöglicht, neue Mikrocontroller-Familien zu testen, bevor das Silizium physisch verfügbar ist. Darüber hinaus ermöglicht die Backend-Automatisierung den Produktteams, neue Varianten nahtlos zu verpacken und freizugeben, wodurch Erkenntnisse aus der Nutzungsverfolgung gewonnen werden, um zukünftige Halbleiterarchitekturen zu optimieren.

Betriebsmodi für Prototypenbau und Validierung
Das System unterstützt verschiedene operative Arbeitsabläufe, um unterschiedliche Phasen der Automobilentwicklung abzudecken. Die Struktur für Schnelltests verwendet vorkonfigurierte Referenzanwendungen zur sofortigen Validierung von Mikrocontroller-Parametern. Für den umfassenden Prototypenbau stellt ein sekundärer Experten-Arbeitsablauf eine vollständige browserbasierte Entwicklungsumgebung für virtuelle Maschinen bereit. Diese Umgebung unterstützt sämtliche Aufgaben des Entwicklungslebenszyklus, einschließlich Code-Kompilierung, dem Überspielen von Firmware, der Systemfehlerbehebung und der Leistungsanalyse. Diese Architektur ermöglicht es erfahrenen Entwicklern für eingebettete Systeme, direkt von der ersten Evaluierung zur tiefergehenden Software-Prototypenentwicklung überzugehen.

Strategische Perspektiven der cloud-nativen Entwicklung
Laut Thomas Schneid, Vice President für Software, Partner und Ecosystem Management bei Infineon Technologies, dient die Entwicklungsgeschwindigkeit als entscheidende Wettbewerbskennzahl für den Automobilsektor, insbesondere im Hinblick auf den Fortschritt von softwaredefinierten Fahrzeugen. Er wies darauf hin, dass die cloud-basierte Plattform den traditionellen Engpass der hardwareabhängigen Evaluierung abmildert, indem sie es den Entwicklungsteams ermöglicht, deutlich früher in der digitalen Entwicklungspipeline auf neue Mikrocontroller, einschließlich der kommenden RISC-V-Architekturen, zuzugreifen und diese zu testen.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.

Innerhalb des Automobilentwicklungssektors agieren cloud-basierte virtuelle Hardwareplattformen neben etablierten Simulationsstrukturen wie Arm Virtual Hardware und Synopsys Virtual Development Kits. Während Arm Virtual Hardware in erster Linie virtuelle Modelle von Cortex-M- und Cortex-A-Prozessoren für kontinuierliche Integrationspipelines bereitstellt, integriert das Infineon-System explizit automobile RISC-V-Mikrocontroller in einem frühen Entwicklungsstadium. Traditionelle Simulationswerkzeuge für die elektronische Entwurfsautomatisierung bieten eine hochgranulare, zyklusgenaue Siliziummodellierung, die für die Entwicklung hardwarenaher Firmware geeignet ist, erfordern jedoch häufig eine spezialisierte lokale Infrastruktur oder einen erheblichen Rechenaufwand. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich cloud-native Evaluierungsplattformen auf eine befehlsgenaue oder funktionsgenaue Virtualisierung über Standard-Webbrowser und priorisieren die sofortige Softwarevalidierung und den gleichzeitigen globalen Zugriff gegenüber der zyklusgenauen Hardwareemulation.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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