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NG-eCall-Interoperabilitätstests treiben Notrufkommunikation voran

Kontron unterstützt ETSI-Validierungsveranstaltung zur Prüfung der 4G/5G-Notrufintegration und Interoperabilität im europäischen Automotive-Datenökosystem.

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NG-eCall-Interoperabilitätstests treiben Notrufkommunikation voran

Notrufsysteme der nächsten Generation werden entwickelt, um IP-basierte Kommunikation, erweiterten Datenaustausch und Kompatibilität mit modernen Mobilfunknetzen zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang unterstützte Kontron Europe GmbH die ETSI NG eCall Plugtests 2026 in Ljubljana mit Testinfrastruktur für Notrufkommunikation der nächsten Generation.

NG-eCall-Tests im Zusammenspiel von Automotive- und Telekommunikationssystemen
Die NG eCall Plugtests Ljubljana 2026 dienten der Validierung der Interoperabilität zwischen Notrufleitstellen (Public Safety Answering Points, PSAP), Anbietern von In-Vehicle-Systemen (IVS) und Mobilfunknetzbetreibern. Im Fokus standen Integrationsfragen beim Übergang von leitungsvermittelten eCall-Systemen zu paketbasierten NG-eCall-Architekturen auf Basis von 4G- und 5G-Netzen.

Zu den Anwendungsfeldern zählen vernetzte Fahrzeuge, Notfallinfrastruktur sowie das Automotive-Datenökosystem, in dem regulatorische Vorgaben zuverlässige automatische Unfallmeldungen und standardisierte Notrufdatenübertragung erfordern.

Die Veranstaltung wurde von Telekom Slovenije in Ljubljana, Slowenien, ausgerichtet. Kontron Europe GmbH und SINTESIO unterstützten die technische Einrichtung und die operativen Validierungsaktivitäten.

Testplattform für Netzvalidierung ohne Fahrzeughardware
Im Vorfeld wurde die Testumgebung mit der NG eCall Demo Box (KDemo-16-NGeCall) von Kontron stabilisiert. Das System ist als eigenständige Validierungsplattform ausgelegt, die NG-eCall- und paneuropäische eCall-Szenarien ohne ein physisches In-Vehicle-System simulieren kann.

Die Plattform basiert auf dem Qualcomm SA525M 5G-Chipset mit integrierter GNSS-Positionsbestimmung. Unterstützt werden NG-eCall-Tests in 4G- und 5G-Non-Standalone-Netzen (NSA), einschließlich Fallback auf bestehende paneuropäische eCall-Konfigurationen sowie Unterstützung der Minimum Set of Data (MSD) Versionen 2 und 3 mit optionalen Datenerweiterungen.

Die Embedded-Linux-Software ermöglicht automatische und manuelle Notrufgenerierung, Loop- und Stresstests sowie detaillierte Sitzungsprotokollierung mit GNSS-Trace-Daten. Diese Funktionen unterstützen Konformitätsprüfungen, die Validierung von Telekommunikationsnetzen sowie Schulungen für Leitstellenpersonal.

Unterstützung der Migration bestehender eCall-Infrastrukturen
Technische Demonstrationen während der Plugtests behandelten zudem Migrationsstrategien von bestehenden eCall-Implementierungen hin zu NG-eCall-Architekturen. Der Upgrade-Ansatz zielte auf die Sicherstellung der Dienstkontinuität bei gleichzeitiger Einführung IP-basierter Notrufkommunikation im Einklang mit europäischen Standardisierungsinitiativen ab.

Das Plugtests-Format stellte eine neutrale Validierungsumgebung bereit, in der Anbieter und Netzbetreiber die Interoperabilität anhand gemeinsamer Testverfahren überprüfen konnten. Der Einsatz standardisierter Testsysteme unterstützte reproduzierbare Ergebnisse und vergleichbare Validierungen zwischen den Teilnehmern.

Solche Validierungsaktivitäten tragen dazu bei, die NG-eCall-Entwicklung mit Anforderungen der digitalen Lieferkette im Bereich vernetzter Mobilität in Einklang zu bringen, insbesondere dort, wo Telekommunikationsinfrastruktur, Automobilelektronik und öffentliche Sicherheitsnetze innerhalb gemeinsamer Standardisierungsrahmen zusammenarbeiten müssen.

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Edited by industrial journalist, Aishwarya Mambet — AI-powered.

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