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PCIe-6.0-Unternehmens-SSD für KI-Infrastrukturen

Samsung Electronics hat die Massenproduktion einer PCIe-6.0-Unternehmens-SSD aufgenommen, die den Datendurchsatz, die Energieeffizienz und die Sicherheit für KI- und HPC-Server verbessert.

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PCIe-6.0-Unternehmens-SSD für KI-Infrastrukturen

Samsung Electronics hat die Massenproduktion der PM1763 Enterprise Solid State Drive (SSD) begonnen, einer PCIe-6.0-Speicherlösung für Server in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und High Performance Computing (HPC). Die neue Enterprise-SSD wurde für datenintensive KI-Trainings- und Inferenz-Workloads entwickelt und erhöht die Speicherbandbreite bei gleichzeitig verbesserter Energieeffizienz und Sicherheit.

PCIe-6.0-Speicher für KI-Dateninfrastrukturen
Das schnelle Wachstum großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) und anderer KI-Anwendungen erhöht den Bedarf an Enterprise-Speicherlösungen, die große Datenmengen mit geringer Latenz übertragen können. Enterprise-SSDs sind zu einem zentralen Bestandteil des KI-Datenökosystems geworden, da der Speicherdurchsatz die Effizienz des Datenaustauschs zwischen Prozessoren, Beschleunigern und Arbeitsspeicher unmittelbar beeinflusst.

Samsung entwickelte die PM1763 auf Basis seines V-NAND-Flash-Speichers der neunten Generation sowie eines neu entwickelten 4-nm-Controllers. Diese Kombination erhöht den sequentiellen Datendurchsatz und reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch in Hyperscale- und Enterprise-Serverumgebungen.

Nach Angaben von Samsung wurde die SSD für KI-Plattformen der nächsten Generation validiert und eignet sich für den Einsatz in Rechenzentren, die für KI-Training und Inferenz ausgelegt sind.

Leistungssteigerung für KI- und HPC-Workloads
Die PM1763 ist mit Speicherkapazitäten von 4 TB, 8 TB und 16 TB erhältlich. Das 16-TB-Modell erreicht sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 28.400 MB/s und sequentielle Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 21.900 MB/s. Damit bietet sie mehr als die doppelte sequentielle Leistung der vorherigen Samsung PM1753 Enterprise-SSD.

Samsung gibt an, dass sich mit diesen Übertragungsraten ein 40-GB-großes Large Language Model in etwa 1,4 Sekunden übertragen lässt. Schnellere Speicherzugriffe können Datenengpässe zwischen CPUs, GPUs und KI-Beschleunigern reduzieren und dadurch die Gesamtleistung von KI-Clustern verbessern.

Die SSD ist für KI-Modelltraining, Inferenzsysteme, Cloud-Computing-Plattformen sowie weitere Enterprise-Speicheranwendungen mit hohem Datendurchsatz vorgesehen.

Optimierung für flüssigkeitsgekühlte Server und höhere Energieeffizienz
Die SSD wurde für Serverarchitekturen mit Direct-to-Chip-(D2C)-Flüssigkeitskühlung optimiert. Dadurch kann sie auch unter dauerhaft hoher Auslastung, wie sie in KI-Rechenzentren üblich ist, eine konstant hohe Leistung aufrechterhalten.

Samsung berichtet, dass die PM1763 im Vergleich zur vorherigen PM1753 eine um mehr als den Faktor 1,8 höhere Energieeffizienz erreicht. Ein geringerer Energieverbrauch pro übertragenem Datenvolumen kann dazu beitragen, die Betriebskosten in Hyperscale-Rechenzentren zu senken.

Sicherheitsfunktionen für zukünftige KI-Plattformen
Die PM1763 verfügt über Sicherheitsfunktionen für Enterprise- und virtualisierte Umgebungen. Dazu gehören die Unterstützung von Post-Quantum-Kryptografie-(PQC)-Algorithmen zum Schutz vor zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputer sowie das TEE Device Interface Security Protocol (TDISP), das Datenpfade in virtualisierten Infrastrukturen absichert.

Diese Funktionen sollen die Speichersicherheit stärken, da KI-Infrastrukturen zunehmend auf Confidential Computing und gemeinsam genutzte Beschleunigerumgebungen setzen.

Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Enterprise-SSDs mit PCIe 6.0 entwickeln sich zu einer neuen Speicherklasse für KI-Infrastrukturen, bei der Bandbreite, Latenz und Energieeffizienz die wichtigsten Bewertungskriterien darstellen. Die Samsung PM1763 konkurriert mit anderen PCIe-6.0-Enterprise-SSDs wie der Micron-9650-Serie, die ebenfalls für KI-Server entwickelt wurde und sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 28 GB/s erreicht. Beide Lösungen sind für flüssigkeitsgekühlte Hyperscale-Rechenzentren ausgelegt. Samsung hebt jedoch insbesondere die höhere sequentielle Schreibleistung, die Unterstützung von Post-Quantum-Kryptografie, TDISP-Sicherheitsfunktionen sowie Controller-Optimierungen auf Basis der V-NAND-Technologie der neunten Generation hervor. Mit der Einführung neuer KI-Serverplattformen, die PCIe 6.0 und die NVMe-2.1-Spezifikation unterstützen, dürfte sich die Verbreitung von PCIe-6.0-Enterprise-SSDs weiter beschleunigen.

Bearbeitet von Sucithra Mani, Redakteurin bei Induportals – mit Unterstützung von KI angepasst.


www.samsung.com

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