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80-V-N-Kanal-Leistungs-MOSFET für digitales Energiemanagement
Toshiba entwickelt einen kompakten 80-Volt-Leistungstransistor, um Leitungsverluste zu minimieren und die Schalteffizienz in Rechenzentren sowie Kommunikationsbasisstationen zu verbessern.
www.global.toshiba

Toshiba hat den TPM1R408RH auf den Markt gebracht, einen 80-Volt-N-Kanal-Leistungs-MOSFET, der zur Verbesserung der Effizienz industrieller Schaltnetzteile entwickelt wurde. Diese Komponente wird den thermischen und energetischen Anforderungen digitaler Infrastrukturen gerecht und zielt speziell auf Hochstrom-Verteilersysteme ab.
Anwendung in der digitalen Energieinfrastruktur
Die rasche Expansion von High-Density-Computing erfordert hocheffiziente Schaltnetzteile (SMPS), um die steigenden elektrischen Lasten zu bewältigen. Der Einsatz dieser fortschrittlichen Halbleitertechnologie zielt auf die Energieverteilung in Rechenzentren und Kommunikationsbasisstationen ab. In diesen Umgebungen mit Dauerbetrieb ist die Umwandlung und Verteilung von Energie mit minimaler thermischer Verlustleistung entscheidend für die Aufrechterhaltung der Prozessstabilität, die Reduzierung des Kühlbedarfs und die Senkung der Gesamtbetriebskosten innerhalb der übergeordneten Energiemanagement-Infrastruktur.
Minimierung von Leitungs- und Schaltverlusten
Der Transistor nutzt den U-MOS11-H-Trench-Fertigungsprozess, um den strukturellen Kompromiss zwischen Einschaltwiderstand und Gesamt-Gate-Ladung auszugleichen. Beim Betrieb mit einer Gate-Source-Spannung von 10 Volt und einem Drain-Strom von 50 Ampere erreicht das Bauteil einen maximalen Einschaltwiderstand von 1,4 mΩ. Dies entspricht einer Verringerung des Widerstands um 26 Prozent im Vergleich zur vorherigen U-MOS XH-Prozessgeneration.
Darüber hinaus behält das Bauelement eine Gesamt-Gate-Ladung von 80 nC bei, was zu einer Güteziffer (Figure of Merit) von 112 mΩ·nC führt. Diese Verbesserung der Güteziffer um 45 Prozent führt direkt zu geringeren Schaltverlusten und zur Abschwächung von Spannungsspitzen zwischen Drain und Source. Die Kontrolle dieser Spannungstransienten trägt dazu bei, elektromagnetische Interferenzen (EMI) während der schnellen Schaltvorgänge zu reduzieren, die von modernen industriellen Netzteilen gefordert werden.
Strukturelle Architektur und thermisches Management
Entwickelt für industrielle Hochstromanwendungen, unterstützt der MOSFET eine Drain-Source-Spannung von 80 V und einen maximalen Drain-Strom von 288 A bei einer Gehäusetemperatur von 25 °C. Das Silizium ist in einem kompakten SMD-Gehäuse des Typs SOP Advance(E) mit den Abmessungen 4,9 mal 6,1 Millimeter untergebracht. Im Vergleich zum bisherigen Gehäusestandard SOP Advance(N) reduziert dieses strukturelle Design den Gehäusewiderstand um 65 Prozent und den Wärmewiderstand um 15 Prozent. Diese physikalischen Verbesserungen ermöglichen es Entwicklungsingenieuren für Leistungselektronik, hohe Stromdichten aufrechtzuerhalten, ohne die physische Grundfläche der Leiterplatte zu vergrößern.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.
Der Markt für 80-Volt-N-Kanal-Leistungs-MOSFETs ist stark umkämpft, angetrieben durch die strengen Effizienzstandards von Server-Netzteilen und Telekommunikationsgeräten. Ein Standard-Benchmark in dieser Klasse ist die 80-Volt-Serie OptiMOS 5 von Infineon, wie etwa der BSC014N08NS5, der ebenfalls in einem Standard-SuperSO8-Footprint von 5 mal 6 Millimetern betrieben wird. Das Infineon-Bauteil erreicht einen maximalen Einschaltwiderstand von 1,4 mΩ und entspricht damit dem 1,4 mΩ-Basiswert des Toshiba U-MOS11-H-Bauelements.
Die Unterschiede im internen Trench-Design bestimmen jedoch, wie diese Komponenten Gate-Ladung und Schaltgeschwindigkeit verwalten. Während beide Bauteile dieselbe Spannungsklasse bedienen, ermöglicht die Reduzierung des thermischen Gehäusewiderstands um 15 Prozent im SOP Advance(E)-Design von Toshiba, direkt mit Dual-Cool- oder Top-Side-Cooling-Gehäusen zu konkurrieren, die von Mitbewerbern wie onsemi und Texas Instruments für die Leistungswandlung mit hoher Dichte verwendet werden. Der Vergleich von Güteziffern bleibt für Ingenieure die primäre objektive Methode, um die effizienteste Komponente für eine spezifische Soft-Switching- oder Hard-Switching-Topologie zu bestimmen.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
www.toshiba.com
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