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32-Bit-Arm-Cortex-M4-MCUs für industrielle Steuerungen

Toshiba stellt 120-MHz-Einstiegs-MCUs mit integrierter Motorsteuerung und analogen Peripheriegeräten für die 5-V-Industrieautomatisierung vor.

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32-Bit-Arm-Cortex-M4-MCUs für industrielle Steuerungen

Toshiba Electronics Europe liefert Muster seiner Mikrocontroller der M4H-Gruppe aus, die einen 32-Bit-Arm-Cortex-M4-Kern zur Handhabung von Systemsteuerungsarchitekturen nutzen. Diese Komponenten sind für die Verwaltung von Verarbeitungs- und Schnittstellenaufgaben in Haushaltsgeräten wie Klimaanlagen sowie in industriellen Automatisierungsgeräten, einschließlich Fabrikrobotik und Multifunktionsdruckern, konzipiert.

Prozessor- und Speicherarchitektur
Um den Anforderungen von Embedded-Systemen an die Echtzeitverarbeitung gerecht zu werden, arbeiten die Mikrocontroller mit Taktfrequenzen von bis zu 120 Megahertz. Die interne Architektur umfasst eine Hardware-Gleitkommaeinheit (Floating-Point Processing Unit, FPU) und eine Speicherschutzeinheit (Memory Protection Unit, MPU) sowie 256 Kilobyte Flash-Speicher und 18 Kilobyte RAM. Diese Verarbeitungskapazität ermöglicht es der Hardware, kritische Logikausführungen, Schnittstellenverarbeitung und Zeitmanagement zu bewältigen, ohne dass sekundäre Koprozessoren erforderlich sind.

Peripherie-Integration und Spannungstoleranzen
Die Hardware unterstützt eine breite Betriebsversorgungsspannung von 2,7 bis 5,5 Volt und ist damit direkt kompatibel mit standardmäßigen 5-Volt-Industriestromschienen. Durch die Integration eines 10-Megahertz-Hochgeschwindigkeitsoszillators mit einer strikten Genauigkeit von ±1 Prozent macht das Design externe Taktkomponenten überflüssig und optimiert so den Platz auf der Leiterplatte.

Das System-on-Chip umfasst einen 12-Bit-Analog-Digital-Wandler (ADC), direkten Speicherzugriff (Direct Memory Access, DMA) sowie Standard-Kommunikationsschnittstellen wie UART (Universal Asynchronous Receiver-Transmitter), SPI (Serial Peripheral Interface) und I2C-Protokolle (Inter-Integrated Circuit). Darüber hinaus ermöglicht ein integrierter, fortschrittlicher, programmierbarer Motortreiber (Advanced Programmable Motor Driver, A-PMD) direkte Regelkreise für bürstenlose Gleichstrommotoren, die häufig in Hochleistungsgeräten und Fabriksystemen eingesetzt werden.

Hardware-Gehäuse und Entwicklungsökosystem
Um unterschiedlichen Platzbeschränkungen gerecht zu werden, sind die Bausteine in LQFP-Gehäusen (Low-Profile Quad Flat Packages) untergebracht, speziell in 64-Pin- und 48-Pin-Konfigurationen mit einem Rastermaß (Pitch) von 0,5 Millimetern sowie in einer 44-Pin-Variante mit einem Rastermaß von 0,8 Millimetern. Um den Übergang von der Evaluierung zur Massenproduktion zu beschleunigen, nutzt die Firmware-Entwicklung Treiber, die mit dem Common Microcontroller Software Interface Standard (CMSIS) konform sind, wodurch die Interoperabilität mit den wichtigsten integrierten Entwicklungsumgebungen gewährleistet wird.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und wettbewerbsbezogene Benchmarks, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten sind.

In der Landschaft der 32-Bit-Mikrocontroller, die auf Industrie- und Gerätemotorsteuerungen abzielen, gehören die STMicroelectronics STM32G4-Serie und die NXP Semiconductors KE1xF-Familie zu den Standard-Benchmarks. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal für industrielle Einstiegs-Mikrocontroller ist ihre native Betriebsspannung. Während viele moderne integrierte Arm-Cortex-M4-Schaltkreise, wie der STM32G4, auf eine maximale Stromversorgung von 3,6 Volt beschränkt sind, unterstützt die Toshiba M4H-Gruppe einen direkten 5,5-Volt-Eingang. Diese 5-Volt-Toleranz verbessert die elektromagnetische Verträglichkeit und Störfestigkeit in elektrisch rauen Umgebungen wie Fabrikhallen und Gerätegehäusen, ohne dass externe Abwärtsspannungsregler erforderlich sind.

Während die Taktfrequenz von 120 Megahertz einen hohen Berechnungsdurchsatz bietet, ist das Speicherverhältnis von 256 Kilobyte Flash zu 18 Kilobyte RAM stark auf Execute-in-Place-Steuerungsalgorithmen optimiert, anstatt auf datenintensive Pufferaufgaben. Im Benchmark-Vergleich mit dem NXP KE1xF, der ebenfalls 5-Volt-Robustheit und Peripheriegeräte zur Motorsteuerung bietet, verfügt der M4H über einen vergleichbaren integrierten programmierbaren Motortreiber. Dies stellt sicher, dass beide Plattformen autonom eine sensorlose Vektorregelung für bürstenlose Motoren ausführen können.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

www.toshiba.com

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