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Multiplikatorlose Architektur für Leistungsfaktorkorrektur im Transition-Mode
STMicroelectronics stellt einen multiplikatorlosen Leistungsfaktorkorrektur-Controller vor, der die Anzahl der Komponenten reduziert und den Wirkungsgrad bei geringer Last in Stromversorgungen für Verbraucher verbessert.
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STMicroelectronics hat den Transition-Mode-Leistungsfaktorkorrektur-Controller (PFC) L6462A für Stromversorgungen bis 250 W vorgestellt, darunter Batterieladegeräte, Netzadapter, Flachbildfernseher und LED-Beleuchtungstreiber. Der integrierte Schaltkreis ersetzt herkömmliche analoge Multiplikatoren und Hilfswicklungen durch interne Stromformungs- und Gate-Treiber-Erfassungsmechanismen, um die Stücklistenkosten zu senken.
Reduzierung externer Komponenten durch integrierte Erfassung
Konventionelle Transition-Mode-PFC-Topologien verwenden externe Spannungsteiler, einen analogen Multiplikator und eine Hilfswicklung zur Erkennung der Induktor-Entmagnetisierung sowie zur Formung des Eingangsstroms. Der L6462A eliminiert diese externen Komponenten durch einen integrierten Stromgenerator und Stromformer, der eine sinusförmige Referenz erzeugt. Die Entmagnetisierung der Induktivität wird direkt über die Gate-Treiber-Schnittstelle erkannt, wodurch zusätzliche Hilfswicklungen am Boost-Induktor entfallen. Diese Architektur reduziert den Bauteilaufwand und vereinfacht das Design magnetischer Komponenten bei gleichzeitig geringer Gesamtoberwellenverzerrung.
Optimierung des Wirkungsgrads bei unterschiedlichen Lastbedingungen
Der Controller passt seinen Betriebsmodus dynamisch an die Ausgangsleistung an, um über den gesamten Lastbereich einen hohen Wirkungsgrad sicherzustellen. Bei maximaler Ausgangsleistung arbeitet das Bauteil im quasiresonanten Betrieb mit Valley-Switching, um die Schaltverluste des externen Boost-MOSFETs zu minimieren. Bei sinkender Last wird Valley-Skipping aktiviert, wodurch die Schaltfrequenz reduziert und die Verluste im Teillast- und Leichtlastbetrieb verringert werden. Für die Einhaltung von Standby-Energieanforderungen weist das Bauteil einen Ruhestrom von weniger als 60 µA auf und erfüllt damit internationale Ökodesign-Vorgaben.
Dynamisches Verhalten und integrierte Schutzfunktionen
Die Architektur unterstützt einen weiten Wechselspannungseingangsbereich von 90 V bis 264 V und regelt typischerweise auf eine Gleichspannung von 400 V. Die Regelungsschleife kombiniert einen verbesserten Fehlerverstärker mit einer hochpräzisen internen Spannungsreferenz, um bei starken Laständerungen Spannungsüber- und -unterschwinger zu vermeiden. Der integrierte Totem-Pole-Gate-Treiber liefert Spitzenströme von +600 mA beziehungsweise −300 mA zur direkten Ansteuerung externer Leistungsschalter und bietet einen aktiven Pulldown-Schutz bei Unterspannung. Zusätzliche Hardware-Schutzmechanismen sichern das System gegen Überstrom, Ausgangsüberspannung, Fehler im Rückkopplungspfad sowie gegen Sättigung oder Kurzschluss der Induktivität ab.
Die Bewertung dieser Eigenschaften wird durch das Demonstrationsboard EVL6462A-250W-M unterstützt, das einen Spitzenwirkungsgrad von über 97 % und eine Gesamtoberwellenverzerrung von weniger als 5 % bei Volllast erreicht.
Zusätzlicher technischer Hintergrund : Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen sowie Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Herkömmliche Transition-Mode-PFC-Controller benötigen typischerweise ein Acht-Pin-Gehäuse, da separate Anschlüsse für Multiplikatoreingänge und die Nullstromerkennung über Hilfswicklungen erforderlich sind. Durch interne Stromrekonstruktion und die direkte Erkennung der Entmagnetisierung über den Gate-Treiber kann die neue Architektur in einem kompakten SOT23-6L-Gehäuse mit nur sechs Pins realisiert werden. Dies entspricht einer Reduzierung der Pin-Anzahl um 25 % gegenüber herkömmlichen Architekturen. Darüber hinaus vereinfacht der Wegfall der Hilfswicklung die Anforderungen an magnetische Komponenten, sodass Standardleistungsinduktivitäten anstelle kundenspezifischer Mehrfachwicklungen eingesetzt werden können.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals Editor – adaptiert mit Unterstützung von KI.
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