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Integration kontaktloser Zahlungstokenisierung für aktive Smart Wearables

Infineon Technologies hat eine sofort integrierbare Hardware- und Softwarearchitektur entwickelt, um die digitale Kartentokenisierung und NFC-Transaktionen auf Wearable-Computing-Geräten zu ermöglichen.

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Integration kontaktloser Zahlungstokenisierung für aktive Smart Wearables
SECORA™ Connect X ermöglicht in Kombination mit SECORA™ Wallet und dem SECORA™ Token Requestor (integriert mit Mastercard MDES und Visa VTS), dass smarte Wearables zu voll funktionsfähigen Bezahlgeräten werden – inklusive Kartendigitalisierung und individuellen Wallet-Apps.

SECORA™ Connect X ermöglicht in Kombination mit SECORA™ Wallet und dem SECORA™ Token Requestor von Infineon (integriert mit Mastercard MDES und Visa VTS), dass Smart Wearables zu vollwertigen Zahlungsgeräten mit Kartendigitalisierung und kundenspezifischen Wallet-Anwendungen werden.

Der Einsatz von Nahfeldkommunikationsmodulen (NFC) in Smart Rings, Sportuhren und Fitness-Trackern erfordert Hardware, die eine lokale Speicherung von Zahlungsdaten und die Verarbeitung von Transaktionen ermöglicht. Um diese Integrationsanforderungen für Hersteller von Wearables zu erfüllen, bietet Infineon ein Hardware- und Softwaresystem an, das ein Secure Element, eine digitale Wallet-Infrastruktur sowie Tokenisierungsdienste umfasst, die mit den wichtigsten Zahlungsnetzwerken verbunden sind. Diese Architektur ermöglicht es OEM-Herstellern, Point-of-Sale-Zahlungsfunktionen direkt in aktive Wearables zu integrieren.

Hardwarearchitektur und sichere Speicherung von Zahlungsdaten
Das Kernsystem fungiert als NFC-Zahlungskartenemulator. Es integriert ein Secure Element, das Transaktionen mithilfe lokal gespeicherter Zahlungsdaten verarbeitet, ohne während der Transaktion auf eine Cloud-basierte Authentifizierung angewiesen zu sein. Diese lokale Verarbeitung reduziert die Latenzzeiten am Point of Sale und hält sicherheitsrelevante Daten direkt auf dem Wearable-Gerät.

Die Hardware benötigt weniger externe elektronische Komponenten, wodurch der Energieverbrauch reduziert und die Batterielaufzeit des Wearables verlängert wird. Die Architektur unterstützt die Standards Java Card und GlobalPlatform und enthält bereits vorab zertifizierte Applets. Entwicklern steht ein integrierter Speicher von einem Megabyte zur Verfügung, um lokale NFC- und Bluetooth-Anwendungen zu programmieren und so die räumlichen Anforderungen miniaturisierter Wearable-Formate zu erfüllen.

Zahlungstokenisierung und Netzwerkintegration
Für die Zahlungsabwicklung nutzt das System eine proprietäre digitale Wallet sowie einen Token-Requestor-Mechanismus zur Digitalisierung herkömmlicher Zahlungskarten. Als Token Requestor verbindet sich das System direkt mit dem Mastercard Digital Enablement Service (MDES) und dem Visa Token Service (VTS).

Dabei werden die eigentlichen Kartennummern durch spezielle Zahlungstokens ersetzt. Die Speicherung dieser Tokens direkt im Secure Element trennt die Zahlungsdaten vom primären Betriebssystem des Geräts.

Tolgahan Yildiz, Leiter der Produktlinie Trusted Mobile Connectivity and Transactions bei Infineon, erklärt, dass die Hardware „Wearables in von Visa und Mastercard zertifizierte Zahlungsgeräte mit weltweiter Akzeptanz an allen kontaktlosen POS-Terminals verwandelt – ohne die Notwendigkeit eines Smartphones oder einer digitalen Wallet.“ Er ergänzt, dass Hersteller „eigene markenspezifische Zahlungsdienste für eine Vielzahl von Smart-Wearables auf den Markt bringen können.“

OEM-Hersteller integrieren die Wallet-Funktion über ein bereitgestelltes Software Development Kit (SDK) in ihre eigenen Anwendungen. Das SDK ist sowohl mit iOS- als auch mit Android-Betriebssystemen kompatibel.

Anwendungsbereiche und Industriestandards
Obwohl die primäre Zielanwendung aktive Smart Wearables sind, sieht Infineon eine ergänzende Nutzung der Architektur auch für IoT-Hardware vor, darunter Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Headsets, Computerperipheriegeräte und Spielkonsolen.

Die Entwicklung und Implementierung dieser Systeme orientiert sich an Standardspezifikationen von EMVCo, FiRa, GlobalPlatform, ISO, dem Java Card Forum und dem NFC Forum.

Die Technologie wird auf der Fachmesse Money2020 vorgestellt, die vom 2. bis 4. Juni 2026 in Amsterdam stattfindet.

Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht Teil der ursprünglichen Produktankündigung waren.

Im Bereich kontaktloser Zahlungen für Wearables gelten integrierte Secure-Element-Architekturen als Industriestandard, um die strengen Zertifizierungsanforderungen von Europay, Mastercard und Visa zu erfüllen. Wettbewerber wie NXP Semiconductors und STMicroelectronics verwenden vergleichbare monolithische Controller, die NFC-Routing und Secure Elements in einer einzigen Hardwareplattform integrieren.

Die typische Speicherkapazität vergleichbarer sicherer Mikrocontroller liegt zwischen 1,5 und 2 Megabyte Flash-Speicher. Damit bewegt sich das Ein-Megabyte-Modul von Infineon im üblichen Bereich für die Ausführung von Applets.

Das wichtigste Differenzierungsmerkmal in dieser Produktkategorie liegt in der Software-Abstraktionsschicht. Durch die direkte Funktion als autorisierter Token Requestor für globale Zahlungsnetzwerke reduziert das Modul den Entwicklungsaufwand für OEM-Hersteller erheblich, da diese keine eigenen Tokenisierungs-Backend-Server entwickeln und zertifizieren müssen.

Bearbeitet von dem Industriejournalisten Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.

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