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Siemens unterstützt Verifizierung von Arm-KI-CPU
Siemens arbeitete mit Arm an der Verifizierung einer KI-CPU für Hyperscale-Rechenzentren und agentenbasierte KI-Anwendungen.
www.siemens.com

Siemens und Arm haben gemeinsam die Verifizierung der Arm AGI-CPU durchgeführt, die für agentenbasierte KI- und Cloud-Rechenzentrumsanwendungen entwickelt wurde. Zum Einsatz kamen hardwaregestützte Verifizierungs- und Prototyping-Technologien von Siemens zur Validierung des Systems vor dem Tapeout.
Verifizierung für KI-Infrastrukturen
Die Arm AGI-CPU basiert auf der Arm Neoverse Compute Subsystem V3-Plattform und ist für energieeffiziente Hochleistungsrechenanwendungen in KI- und Cloud-Infrastrukturen ausgelegt. Siemens setzte dafür seine hardwaregestützte Verifizierungsplattform Veloce Strato CS ein, um die CPU vom Subsystem bis zur vollständigen SoC-Ebene zu validieren.
Nach Angaben von Arm wurden die Workflows gemeinsam mit Siemens entwickelt, um Leistungs-, Latenz- und Energieeffizienzkennzahlen für Hyperscale-Implementierungen zu überprüfen. Für die vollständige Systemverifizierung kamen mehrere Veloce-Strato-CS-Cluster zum Einsatz.
Die CPU umfasst Multi-Die-CSS-Architekturen mit Arm-Neoverse-Kernen der V-Serie sowie Hochgeschwindigkeitsverbindungen wie PCIe Gen6, NVMe und CXL. Laut Arm erforderte die Komplexität dieser Architekturen eine Verifizierung mit größerem Umfang und höherer Genauigkeit, als sie mit herkömmlichen EDA-Werkzeugen allein möglich ist.
Hardwaregestützte Verifizierung und Prototyping
Zusätzlich zur Chip-Verifizierung nutzte Arm die FPGA-basierte Prototyping-Plattform Veloce proFPGA CS von Siemens für die Softwareentwicklung vor der Verfügbarkeit des Siliziums.
Nach Angaben von Siemens ermöglicht die Plattform Softwarevalidierung, Treiberentwicklung und Systemintegration bereits Monate vor der Fertigung des Chips. Dadurch können Software- und Hardwareentwicklung parallel erfolgen und Risiken bei der Bereitstellung von Hyperscale-Infrastrukturen reduziert werden.
Arm erklärte, dass die Lösungen von Siemens eine vollständige Systemverifizierung der Arm AGI-CPU im großen Maßstab ermöglichten und gleichzeitig die Validierung von Leistungs- und Effizienzanforderungen unterstützten.
Integration in das Arm-Ökosystem
Siemens teilte mit, dass sich die Verifizierungs- und Implementierungslösungen in bestehende Arm-CPU-Designabläufe integrieren lassen und auch Arm-Lizenznehmern, SoC-Entwicklern und weiteren Partnern des Ökosystems zur Verfügung stehen.
Nach Angaben des Unternehmens können dieselben Veloce-Strato-CS-Technologien, die bei der Entwicklung der Arm AGI-CPU eingesetzt wurden, auch für kundenspezifische Halbleiterentwicklungen auf Basis der Arm-Neoverse-CSS-Plattform verwendet werden. Siemens erklärte, dass dies dazu beitragen soll, Entwicklungsrisiken zu reduzieren und Markteinführungszeiten für KI-Infrastrukturprojekte besser planbar zu machen.
Zusätzlicher Kontext
Hardwaregestützte Verifizierungsplattformen wie Emulation und FPGA-Prototyping werden zunehmend für die Entwicklung komplexer Halbleiterarchitekturen eingesetzt. Technologien wie PCIe Gen6 und CXL gelten inzwischen als zentrale Komponenten moderner KI- und Hyperscale-Computing-Plattformen, da sie hohe Bandbreiten und erweiterte Speicheranbindungen unterstützen. Besonders bei KI-Prozessoren und Cloud-CPUs spielt die vollständige Systemverifizierung eine wichtige Rolle, um Leistungs-, Energieeffizienz- und Softwareanforderungen vor der Fertigung zu validieren.
Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.
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