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Blockchain-Monitoring verbessert Integration nicht-terrestrischer Netzwerke
Keysight und Sateliot wurden von ESA und GSMA für eine Lösung ausgezeichnet, die Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit hybrider Satelliten- und terrestrischer Kommunikationssysteme verbessert.
www.keysight.com

Mit der Weiterentwicklung nicht-terrestrischer Netzwerke (NTN) hin zur kommerziellen Nutzung werden Zuverlässigkeit, Rückverfolgbarkeit und die sichere Integration in bestehende terrestrische Infrastrukturen zu zentralen technischen Anforderungen. In diesem Kontext wurden Keysight Technologies und Sateliot für die Entwicklung einer blockchainbasierten Lösung zur Anomalieerkennung in 5G-NTN-Umgebungen ausgezeichnet.
Auszeichnung im Kontext von 6G- und NTN-Konvergenz
Das Projekt wurde auf dem Mobile World Congress 2026 in Barcelona im Rahmen der fünften Innovation Challenge ausgezeichnet, die von der European Space Agency und der GSMA Foundry organisiert wurde. Die Initiative fördert Technologien in frühen Entwicklungsstadien, die zur 6G-Entwicklung beitragen, mit besonderem Fokus auf die Integration von Satelliten- und terrestrischen Systemen gemäß den Standards des 3rd Generation Partnership Project.
Die Finanzierung erfolgte über die ESA-Initiative „Space for 5G/6G and Sustainable Connectivity“ im Rahmen des ARTES-Programms, das darauf abzielt, Technologien für skalierbare und interoperable hybride Netzwerke zu validieren.
Kombination aus Blockchain, KI und Kalibrierungsrückverfolgbarkeit
Die gemeinsame Lösung mit dem Titel „Blockchain-enabled Anomaly Detection End-to-End Solution for 5G Non-Terrestrial Networks“ kombiniert Blockchain, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen mit digitalen Kalibrierzertifikaten. Diese Architektur ermöglicht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit von Kalibrierdaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Satellitenfertigung bis zum operativen Einsatz.
Durch die Pflege verifizierbarer Kalibrierdaten über verteilte Systeme hinweg unterstützt der Ansatz eine konsistente Leistungsvalidierung in NTN-Umgebungen. Der Einsatz von KI und maschinellem Lernen ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Netzwerkverhaltens und die Erkennung von Anomalien anhand von Abweichungen von definierten Leistungsparametern.
Höhere Zuverlässigkeit in hybriden Raum-Boden-Systemen
Das System adressiert eine zentrale Herausforderung bei der Einführung von NTN: die Sicherstellung der Netzwerkintegrität über Raum- und Bodensegmente hinweg. Durch Echtzeit-Anomalieerkennung ermöglicht die Lösung eine schnellere Identifikation und Reaktion auf Leistungsprobleme, was Ausfallzeiten reduzieren und die Dienstkontinuität verbessern kann.
Eine erhöhte Autonomie der Satelliten ist ein weiterer funktionaler Effekt, da Systeme auf betriebliche Abweichungen reagieren können, ohne ausschließlich auf Bodeninfrastruktur angewiesen zu sein. Dies führt zu höherer Verfügbarkeit und robusteren Kommunikationsverbindungen, insbesondere in verteilten oder abgelegenen Netzwerkumgebungen.
Darüber hinaus unterstützt das Konzept die Vertrauenswürdigkeit von Geräten sowie einen sicheren Datenaustausch, was für Betreiber im Hinblick auf die kommerzielle Einführung von NTN entscheidend ist. Diese Fähigkeiten entsprechen den Anforderungen einer digitalen Lieferkette in der Telekommunikation, in der Verifikation, Rückverfolgbarkeit und Systemintegrität über mehrere Beteiligte hinweg gewährleistet sein müssen.
Beitrag zu europäischen Programmen und Marktreife
Das Projekt steht im Einklang mit den Zielen des ARTES-Programms der ESA, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der fortgeschrittenen Telekommunikation und bei weltraumgestützter Konnektivität zu stärken. Durch den Fokus auf messbare Aspekte wie Anomalieerkennung, Kalibrierungsrückverfolgbarkeit und Systeminteroperabilität trägt die Lösung zur Standardisierung und Skalierung von NTN-Infrastrukturen bei.
Die Zusammenarbeit zwischen Keysight und Sateliot zeigt, wie sich Test- und Messtechnik mit datengetriebener Analyse in hybride Netzwerkarchitekturen integrieren lässt, um Leistungsüberprüfung und operative Transparenz zu unterstützen.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
www.keysight.com
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