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Keysight demonstriert Validierung der satellitengestützten 5G-Mobilität

Samsung-Modem wird unter simulierten LEO-Bedingungen getestet, um Handover, Positionierung und Durchsatz vor satellitenintegrierten Mobilfunknetzen zu verifizieren.

  www.keysight.com
Keysight demonstriert Validierung der satellitengestützten 5G-Mobilität

Satellitenverbindungen werden zunehmend Teil der Mobilfunk-Versorgungsplanung, da Betreiber die Abdeckung über terrestrische Infrastruktur hinaus erweitern. Auf dem Mobile World Congress 2026 (2.–5. März) präsentierte Keysight Technologies eine Labor-Validierungsumgebung für NR-NTN mit einem Samsung Electronics System LSI-Modem, um das Geräteverhalten in Low-Earth-Orbit-Umgebungen zu untersuchen.

Netztests bevor Satelliten erreichbar sind
NR-NTN (New Radio Non-Terrestrial Networks) bringt Mobilitätsbedingungen mit sich, die sich von bodengebundenen Mobilfunksystemen unterscheiden. Schnelle Satellitenbewegungen, häufige Handover-Vorgänge und veränderliche Signallaufzeiten beeinflussen Durchsatz und Dienstkontinuität und machen eine frühe Validierung während der Modementwicklung erforderlich.

Da Entwickler in frühen Phasen keinen Zugang zu operativen Satellitenkonstellationen haben, nutzt die Demonstration Keysight-NTN-Netzemulatoren, um Satellitenverhalten in einer kontrollierten Laborumgebung nachzubilden. Die Parameter orientieren sich an geplanten LEO-Einsatzszenarien einschließlich Starlink Direct to Cell.

Der Aufbau verbindet einen Keysight-5G-Netzemulator mit einem Samsung-NR-NTN-Modem, um Mobilitätsmanagement, Handover-Zuverlässigkeit und MIMO-Konfigurationen mit höherem Durchsatz unter realistischen Zeit- und Linkbedingungen eines zukünftigen 6G-Ökosystems zu bewerten.

Simulation von Orbitdynamik und Positionsgenauigkeit
LEO-Satelliten erzeugen dynamische Verbindungsgeometrien und strenge Zeitsynchronisation. Die Testumgebung bildet diese Randbedingungen nach und ermöglicht gleichzeitig die für Chip-Verifikation und Interoperabilität erforderliche Wiederholbarkeit.

Die Positionsvalidierung erfolgt über die Plattform PNT Xe, ermöglicht durch die Integration der Spirent-Technologie in Keysight-Systeme. Das System emuliert GNSS-basierte Positionierung als Teil eines End-to-End-Workflows, sodass das Modemverhalten gegenüber Navigations- und Synchronisationsanforderungen geprüft werden kann.

Von Funklöchern zu durchgängiger Konnektivität
Der Labor-Workflow validiert die Dienstkontinuität beim Übergang zwischen Satelliten- und terrestrischer Abdeckung. Durch die Nachbildung von Orbitbewegungen, Signaländerungen und Handover-Ereignissen lässt sich die Einsatzbereitschaft für direkte satellitengestützte Gerätekommunikation ohne Nutzung realer Netzwerke bewerten.

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