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NXP bringt einen neuen Prozessor auf den Markt, der Edge AI mit drahtloser Konnektivität verbindet

NXPs i.MX Die Serie 95 integriert eine KI-NPU mit Tri-Radio-Konnektivität in einem Paket und ersetzt 60 Komponenten, um die Edge-Bereitstellung zu vereinfachen und die Markteinführungszeit zu beschleunigen.

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NXP bringt einen neuen Prozessor auf den Markt, der Edge AI mit drahtloser Konnektivität verbindet

Der i.MX 93W Anwendungsprozessor integriert eine dedizierte Neural Processing Unit (NPU) mit sicherer drahtloser Konnektivität, um den Einsatz von Physical AI zu vereinfachen. Durch die Kombination dieser Funktionen in einem einzigen Gehäuse ist die Architektur für technische Anwendungen in der intelligenten Gebäudeautomation, in Industrie-Gateways und in der Gesundheitsüberwachung konzipiert, bei denen eine Echtzeit-Koordination lokaler AI-Agenten erforderlich ist.

Konsolidierung von Edge-Computing und Konnektivität
Die i.MX 93W Architektur adressiert die Komplexität der digitalen Lieferkette, indem sie bis zu 60 diskrete Komponenten durch ein einziges, hochintegriertes SoC ersetzt. Diese Reduzierung der Komponentenanzahl minimiert die Leiterplattenfläche und vereinfacht die Stückliste für Originalgerätehersteller (OEMs). Das Bauteil verfügt über einen Dual-Core Arm Cortex-A55 Anwendungsprozessor, der mit einer dedizierten Arm Ethos NPU gekoppelt ist und eine Machine-Learning-Leistung von bis zu 1,8 eTOPs (Tera-Operations per Second) liefert.

Um das automobile Daten-Ökosystem und umfassendere IoT-Landschaften zu unterstützen, integriert das SoC ein IW610 Tri-Radio. Dieses Subsystem bietet gleichzeitige Unterstützung für Wi-Fi 6, Bluetooth Low Energy und IEEE 802.15.4-Protokolle, was die Kompatibilität mit den Netzwerkstandards Matter und Thread ermöglicht. Diese Integration erübrigt eine externe HF-Abstimmung und löst gängige Koexistenzprobleme zwischen verschiedenen Funkprotokollen.

Technische Implementierung und Sicherheitsstandards
Während der Fachmesse Embedded World in Nürnberg, die am 9. März 2026 stattfand, wurde die Technologie als Lösung zur Reduzierung von Entwicklungsrisiken durch vorzertifizierte Referenzdesigns präsentiert. Diese Designs sind für mehrere Regionen zertifiziert, sodass Entwickler Standardhürden bei der HF-Integration umgehen und die Zeitpläne für behördliche Zulassungen verkürzen können.

Die Sicherheit wird über die integrierte EdgeLock Secure Enclave (Advanced Profile) verwaltet. Dieser hardwarebasierte Root-of-Trust bietet dedizierte Ressourcen für sicherheitskritische Funktionen, darunter:
  • Secure Boot und authentifizierte Software-Updates.
  • Geräte-Attestierung und verschlüsselte Schlüsselspeicherung.
  • Unterstützung der Konformität mit dem European Cyber Resilience Act (CRA).
In Verbindung mit dem EdgeLock 2GO-Dienst von NXP ermöglicht der Prozessor eine sichere Fernbereitstellung während der Fertigung oder im laufenden Betrieb.

Anwendungen in Industrie und Gesundheitswesen
Der primäre Nutzen des i.MX 93W liegt in der Unterstützung koordinierter AI-Agenten – Software-Einheiten, die lokal mit geringer Latenz zusammenarbeiten müssen. In industriellen Umgebungen ermöglicht dies die Synchronisation von Maschinen und Energieinfrastruktur-Monitoren, ohne auf Cloud-basierte Verarbeitung angewiesen zu sein. Im Gesundheitswesen erlaubt das SoC die Integration von Wearables und intelligenter Diagnostik in ein einheitliches Gesundheits-Gateway, das sensible Daten lokal verarbeitet.

Die Bemusterung des i.MX 93W soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Die Plattform wird durch die eIQ AI Enablement-Software unterstützt, die die notwendigen Werkzeuge zur Abbildung neuronaler Netze auf die integrierten Hardware-Beschleuniger bereitstellt.

Herausgegeben von Industriejournalist Evgeny Churilov - AI Powered

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