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Infineon erweitert Stromschutz für AI-Rechenzentren

Neue 48 V Smart-eFuses und 400 V/800 V Hot-Swap-Controller-Referenzplatinen bieten schnellen Überstromschutz, Echtzeitüberwachung und zuverlässige, skalierbare Energieversorgung für AI-Server.

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Infineon erweitert Stromschutz für AI-Rechenzentren

Die Infineon Technologies AG hat ihre 48-V-Smart-eFuse-Familie sowie ein Referenzboard für Hot-Swap-Controller für 400-V- und 800-V-Leistungsarchitekturen in KI-Rechenzentren auf den Markt gebracht. Damit können Entwickler eine zuverlässige, robuste und skalierbare Lösung zum Schutz und zur Überwachung des Energieflusses realisieren.

Mit der Erweiterung des Strompfadschutz-Portfolios unterstützt Infineon die wachsenden Anforderungen an Schutzlösungen für aktuelle und zukünftige Hochleistungs-KI-Server-Ökosysteme von 48 bis ±400 V und 800 V. Smarte eFuses sowie die Hot-Swap-Controller-Technologie sind in Hochleistungs-Computing-Umgebungen notwendig, um Monitoring zu ermöglichen, Störungen zu reduzieren und die Serververfügbarkeit zu maximieren – ein zunehmend wichtiger Faktor, um die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu minimieren.

„Um eine hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Leistungsdichte und ein einfaches Design in KI-Rechenzentren zu erreichen, sind fortschrittliche Stromschutzlösungen wie eFuse und Hot-Swap-Controller unverzichtbar, da Ausfallzeiten sich direkt auf den Umsatz, die Kundenzufriedenheit und die betriebliche Effizienz auswirken“, sagt Magdalene Boebel, Senior Vice President und Business Line Head of Power System IC bei Infineon. „Mit dem umfassenden Portfolio an Stromschutzlösungen von Infineon können Systementwickler selbstbewusst KI-Rechenzentren der nächsten Generation mit höchstem Schutzniveau entwickeln, um die Serververfügbarkeit zu maximieren und eine optimale Leistungsfähigkeit zu erzielen.“

Einführung der für 48 V optimierten eFuse-IC-Familie
Die eFuse-ICs XDP730, XDP720 und XDP721/22 von Infineon sind eine wichtige Komponente in 48-V-Stromversorgungssystemen aktueller KI-Rechenzentren. Sie schützen vor Überstrom und anderen strombedingten Fehlern und sorgen für einen zuverlässigen und effizienten Energiefluss vom Netz zum Prozessor. Die eFuses integrieren zahlreiche Funktionen, darunter einen digitalen Schutzcontroller, einen OptiMOS™-FET, einen Gate-Treiber und einen Stromsensor. Darüber hinaus ermöglichen die Bauteile Hot-Swapping, das Anschließen oder Trennen von IT- und Stromversorgungsbauteilen an den Gleichstrombus, während das System in Betrieb bleibt. Die eFuses reagieren extrem schnell auf Überstrom- oder Kurzschlussereignisse, bieten Schutz für die Gerätschaften und liefern Echtzeit-Telemetriedaten wie Spannung, Strom, Energie und Leistung sowie Informationen zu Fehlern und Anomalien.

Hot-Swap-Controller-Referenzdesign für 400 V und 800 V
In Hochvoltsystemen mit 400 V und 800 V wird Hot-Swapping aufgrund des hohen Energiebedarfs zunehmend anspruchsvoll. Aus diesem Grund hat Infineon das Referenzdesign REF_XDP701_4800 für Hot-Swap-Controller auf den Markt gebracht, das speziell für zukünftige 400-V-/800-V-Rack-Architekturen optimiert ist. Das Referenzdesign basiert auf dem markt- und anwendungserprobten XDP™-Hot-Swap-Controller – einer wichtigen Sicherheitskomponente in den Stromversorgungssystemen künftiger KI-Rechenzentren. Unter allen Hochvolt-Leistungstechnologien, die für den Betrieb an einem Gleichstrombus geeignet sind, bietet der für 1200 V ausgelegte CoolSiC™ JFET™ die beste Kombination aus R(DSon)*A-Leistungswert und Robustheit für den Einsatz als Hot-Swap-Bauteil.


Infineon erweitert Stromschutz für AI-Rechenzentren

In Kombination mit der 1200-V-SiC-JFET-Technologie von Infineon ermöglicht der digitale Hot-Swap-Controller die Steuerung des Bauteils im linearen Modus. Dadurch arbeitet das Stromversorgungssystem sicher und zuverlässig, ohne bei Überspannungsereignissen beschädigt oder beeinträchtigt zu werden. Das vereinfachte Design und die reduzierte Bauteilanzahl der Hot-Swap-Controller von Infineon ermöglichen eine effiziente Stromversorgung und reduzierte Ausfallzeiten in KI-Rechenzentren. Mit dem neuen Referenzboard für Hot-Swap-Controller können Entwickler die optimale Steuerkurve für den Einschaltstrom programmieren, basierend auf der SOA (Safe Operating Area) des Bauteils, und eine nominale thermische Verlustleistung (Thermal Design Power; TDP) von 12 kW bereitstellen.

Durch die Maximierung der Serververfügbarkeit und die Verringerung strombedingter Ausfälle unterstützen die Stromversorgungs- und Schutzlösungen von Infineon Betreiber von KI-Rechenzentren dabei, die Betriebszeit zu maximieren, ihre Betriebskosten zu senken und die Lebensdauer ihrer Ausrüstung in einem nachhaltigeren KI-Ökosystem zu verlängern. Dank eines starken Partnernetzwerks arbeitet Infineon eng mit namhaften Kunden zusammen, um diese Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. So wird dafür gesorgt, dass sie den spezifischen Anforderungen von KI-Rechenzentren gerecht werden.

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